Branche · Online-Shops

Google Ads für Online-Shops: Produkte, die sich rechnen

Google Ads für Online-Shops lohnt sich, wenn du nicht auf Klicks schaust, sondern auf den Umsatz je Werbe-Euro — Produkt für Produkt. Die Grundlage sind saubere Produktdaten im Merchant Center und ein Conversion-Tracking, das den Warenkorbwert mitschickt.

Stand: Redaktion Good Ads Copilot

Fachlich geprüft von Nick AdamidisGoogle-Ads-Experte, Gründer der Agentur Good Ads

Ohne Kreditkarte Endet automatisch Monatlich kündbar

Was bei Google Ads für Online-Shops anders ist

Ein Shop verkauft nicht eine Leistung, sondern hunderte Produkte mit unterschiedlichen Preisen und Margen. Darum bewertest du Google Ads im Shop anders als bei einem Dienstleister.

  • Produktdaten statt Keywords

    Shopping-Anzeigen werden nicht über Keywords ausgelöst, sondern über deine Produktdaten aus dem Merchant Center. Titel, Preis, Bild und Verfügbarkeit entscheiden mit, bei welchen Suchen du erscheinst.

  • Umsatz je Werbe-Euro

    Gemessen wird nicht die einzelne Conversion, sondern ihr Wert. Der ROAS zeigt, wie viel Umsatz jeder ausgegebene Euro gebracht hat.

  • Shopping oder Performance Max

    Beide Kampagnentypen nutzen deinen Produkt-Feed. Shopping gibt dir mehr Kontrolle über einzelne Produkte, Performance Max wirbt zusätzlich auf weiteren Google-Kanälen.

  • Wenige Produkte, viel Budget

    In vielen Shops verbraucht ein kleiner Teil der Produkte einen großen Teil des Budgets. Ob diese Produkte auch verkaufen, siehst du nur in der Auswertung je Produkt.

  • Marge und Rückgaben zählen mit

    Ein ROAS, der bei einem Produkt mit hoher Marge Gewinn bringt, kann bei einem Produkt mit kleiner Marge oder vielen Rücksendungen Verlust bedeuten. Den passenden Zielwert kennst nur du.

  • Markensuchen schönen die Zahlen

    Wer nach deinem Shopnamen sucht, hätte dich oft auch ohne Anzeige gefunden. Zählt dieser Umsatz mit, wirkt die Werbung besser, als sie ist.

Typische Budget-Lecks in Shop-Konten

Viele Verluste entstehen nicht durch zu hohe Klickpreise, sondern durch Produkte und Suchen, die zu keinem Kauf führen. Typische Beispiele aus einem Gartenmöbel-Shop:

  • Produkte ohne Verkauf: Ein Loungeset sammelt Klicks, weil es auf dem Bild gut aussieht, wird aber nie gekauft — etwa weil der Preis über dem Marktniveau liegt oder die Lieferzeit lang ist.
  • Selbermachen und Gebrauchtes: „gartenbank selber bauen“, „paletten lounge diy“, „gartenmöbel gebraucht“ — die Suche passt zum Produkt, aber nicht zum Kauf in deinem Shop.
  • Wissen und Pflege: „teakholz ölen anleitung“, „was ist polyrattan“ — Menschen suchen eine Antwort, kein Produkt.
  • Veraltete Produktdaten: Ausverkaufte Artikel, falsche Preise oder fehlende Angaben im Feed führen zu abgelehnten Produkten oder zu Klicks, die auf der Produktseite enden.
  • Tracking ohne Warenkorbwert: Zählt jeder Kauf nur als „1“, kann Google nicht unterscheiden, ob ein Kissen oder ein ganzes Loungeset verkauft wurde — und optimiert auf die Menge statt auf den Umsatz.

Ausschließende Keywords: eine Startliste für Online-Shops

Auch Shopping- und Performance-Max-Kampagnen lassen sich mit ausschließenden Keywords eingrenzen. Diese Gruppen passen in viele Shops — prüfe jedes Wort gegen dein Sortiment: Wer Gebrauchtware verkauft, darf „gebraucht“ nicht ausschließen.

  • Selber machen

    selber bauen, selbst bauen, diy, anleitung, bauplan, tutorial

  • Gebraucht & Privat

    gebraucht, second hand, zu verschenken, privat, mieten

  • Wissen & Gratis

    was ist, definition, wikipedia, pdf, kostenlos, gratis

  • Jobs

    job, jobs, stellenangebote, ausbildung, gehalt, minijob

Beispielliste, keine Vollständigkeit. Ausschließende Keywords auf Kontoebene — bis zu 1.000 — gelten für das Such- und Shopping-Inventar, auch in Shopping- und Performance-Max-Kampagnen (Google-Ads-Hilfe: Auszuschließende Keywords auf Kontoebene). Ähnliche Varianten erkennen sie nicht — Singular und Plural legst du einzeln an (Auszuschließende Keywords).

Merchant Center und Conversion-Wert richtig einrichten

Shopping-Anzeigen sind nur so gut wie deine Produktdaten — und automatische Gebote nur so gut wie der Umsatz, den du misst.

  • Merchant Center verknüpfen: Bevor du Shopping-Kampagnen erstellen kannst, verknüpfst du dein Google-Ads-Konto mit dem Merchant Center (Merchant-Center-Hilfe: Konten verknüpfen). Welche Angaben jedes Produkt braucht — etwa ID, Titel, Beschreibung, Link, Bild, Verfügbarkeit und Preis — steht in der Produktdatenspezifikation.
  • Kauf mit Warenkorbwert: Der Kauf wird mit dem Google-Tag als Conversion gemessen (Web-Conversions einrichten) und schickt den tatsächlichen Bestellwert und die Währung mit (Transaktionsspezifische Conversion-Werte).
  • Gebote auf Umsatz: Mit Conversion-Werten kann Google auf den Umsatz statt auf die Anzahl der Käufe bieten — mit „Conversion-Wert maximieren“ oder mit einem Ziel-ROAS (Conversion-Werte).
  • Ziel-ROAS erst mit Daten: Für einen Ziel-ROAS brauchst du Conversion-Werte; für Such- und Shopping-Kampagnen nennt Google mindestens 15 Conversions in den letzten 30 Tagen als Voraussetzung (Gebotsstrategie „Ziel-ROAS“).

Good Ads Copilot · Neo

Wie der Copilot und Neo dabei helfen

Der Copilot prüft dein Konto alle 3 Stunden und legt dir fertige Vorschläge vor. Umgesetzt wird nur, was du bestätigst — und jede Änderung ist 6 Stunden lang rückgängig zu machen.

  • Der Copilot wertet bei Online-Shops die Produkte aus, benennt Produkte, die Budget ohne Verkauf verbrauchen, und schließt sie nach deiner Bestätigung aus
  • Shopping-, Such- und Performance-Max-Kampagnen stehen nebeneinander — mit Kosten, Umsatz und Kosten pro Verkauf
  • Im Account-Score für Shops zählt der Umsatz je Werbe-Euro am stärksten, gefolgt von der Auswertung der Produkte
  • Der Konto-Check zeigt, ob deine Conversion-Aktionen aktiv sind und ob Kampagnen durch das Budget eingeschränkt sind
  • Budget-Vorschläge sind auf höchstens ±20 % je Schritt begrenzt — und jede Änderung ist 6 Stunden lang rückgängig zu machen
  • Merchant Center oder Tracking fehlen noch? Die kostenlose Einrichtung mit einem Experten dauert 30 Minuten
Neo · Demo-Konto Gartenmöbel-Shop Muster

Welche Produkte kosten Geld, ohne zu verkaufen?

  • Produkte der letzten 30 Tage geladen
  • Kosten mit Verkäufen abgeglichen

Zwei Produkte haben 311 € gekostet — ohne einen Verkauf.

Loungeset Valencia 214 €Hängesessel Lino 97 €

Beide bekommen viele Klicks, aber keine Bestellung. Deine Bestseller bleiben unangetastet.

Beide ausschließenwird erst nach deiner Bestätigung ausgeführt
Neo ist eine KI — Antworten können Fehler enthalten.

Häufige Fragen

Fehlt deine Frage? Schreib uns an kontakt@good-ads-copilot.de.

Shopping-Kampagne oder Performance Max?

Beide nutzen deinen Produkt-Feed aus dem Merchant Center. Eine Shopping-Kampagne gibt dir mehr Kontrolle über einzelne Produkte und Gebote; Performance Max wirbt zusätzlich auf weiteren Google-Kanälen und steuert vieles automatisch (Google-Ads-Hilfe: Shopping-Anzeigen). Wann sich Performance Max lohnt, steht im Ratgeber Performance Max erklärt.

Was brauche ich für Google-Shopping-Anzeigen?

Ein Merchant-Center-Konto mit deinen Produktdaten und die Verknüpfung mit Google Ads. Ohne diese Verknüpfung kannst du keine Shopping-Kampagne erstellen (Merchant-Center-Hilfe: Google Ads verknüpfen). Dazu kommt ein Conversion-Tracking, das Käufe mit ihrem Wert misst.

Welcher ROAS ist gut für meinen Shop?

Das hängt von deiner Marge ab. Als einfache Faustregel liegt die Gewinnschwelle bei 1 ÷ Marge: Bei 40 % Rohertrag deckst du die Werbekosten erst ab einem ROAS von 2,5 — Versand, Rücksendungen und andere Kosten noch nicht eingerechnet. Rechne mit deinen eigenen Zahlen, nicht mit Branchenwerten.

Wie schließe ich Produkte ohne Verkauf aus?

In Shopping-Kampagnen über die Produktgruppen. Ausgeschlossene Produkte erscheinen nicht mehr in deinen Anzeigen; laut Google können bis zu 48 Stunden lang noch Impressionen und Klicks erfasst werden (Produktgruppen verwalten). Prüfe vorher, ob das Produkt zu wenige Daten hat oder wirklich nicht verkauft.

Soll ich meinen Shopnamen bewerben?

Bewerte Markensuchen getrennt vom Rest. Wer nach deinem Shop sucht, kennt dich bereits. Mit Markenlisten kannst du deine Marke in Such- und Performance-Max-Kampagnen ausschließen (Markeneinstellungen) und sie in einer eigenen Suchkampagne bewerben — so siehst du, was die übrigen Kampagnen wirklich verkaufen.

Wie erfasse ich den Warenkorbwert?

Mit transaktionsspezifischen Conversion-Werten. Das Conversion-Tag auf der Bestellbestätigung übergibt den tatsächlichen Bestellwert und die Währung (Google-Ads-Hilfe: Transaktionsspezifische Conversion-Werte). Viele Shopsysteme bieten dafür eine Schnittstelle; prüfe nach der Einrichtung mit einer Testbestellung, ob der Wert ankommt.

Weiter mit dem Good Ads Copilot

  • Google-Ads-Optimierung im Überblick

    Wie das Cockpit dein Konto alle 3 Stunden prüft.

    Zur Startseite
  • KI-Assistent Neo

    Fragen zu deinem Konto stellen — Antworten mit deinen Zahlen.

    Neo kennenlernen
  • Kostenloser Google Ads Check

    Screenshot hochladen, Einschätzung in Sekunden.

    Check starten
  • Preise

    59 € im Monat je Konto, 14 Tage kostenlos testen.

    Preise ansehen

Finde die Produkte, die Budget ohne Verkauf verbrauchen.

Der Copilot wertet deine Produkte aus und schlägt vor, was du ausschließen kannst — 14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte. 14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte.

Ohne Kreditkarte Endet automatisch Monatlich kündbar